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Stichwort: Duale Ausbildung zum Elektroniker

Die Berufsausbildung zum Elektroniker ruht auf den drei Säulen: der innerbetrieblichen Ausbildung, der betriebsbegleitenden Ausbildung und der Berufsschule. In der innerbetrieblichen Ausbildung werden den Berufsanfängern die erforderlichen praktischen Fähigkeiten vermittelt, die sie im späteren Berufsleben benötigen. Hierbei sollen besonders die betrieblichen Anforderungen Berücksichtigung finden. Zur Vertiefung spezieller fachlicher Kenntnisse und Fertigkeiten nehmen die Auszubildenden an den betriebsbegleitenden Ausbildungen teil. Diese werden von den Handwerkskammern organisiert.



In circa zehn Ausbildungseinheiten von jeweils ein bis zwei Wochen werden die betriebsbegleitenden Ausbildungen in den Ausbildungsstätten der Handwerkskammern durchgeführt. Als dritte Säule obliegt den Berufsschulen die Vermittlung des erforderlichen fachtheoretischen Wissens. Neben dem Fachwissen sollen hier die Azubis aber auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen lernen. Träger der Berufsschulen sind die Bundesländer. Da das Berufsausbildungssystem somit zum einen aus der betrieblichen Ausbildung, die eigenverantwortlich von den Handwerken organisiert und durchgeführt wird, und zum anderen aus dem Unterricht an den Berufsschulen besteht, wird diese Ausbildung auch als duale Ausbildung bezeichnet.

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